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DIVRUW 2024, 1
Wittlich/Suhr/Hofbauer/Moir/Bauer-Glück 

Herzlich willkommen zur 5. Ausgabe von “Diversity in Recht und Wirtschaft” (DivRuW)

Abbildung 1

Anna Louisa Wittlich

Abbildung 2

Dr. Valérie V. Suhr

Abbildung 3

Christoph O. Hofbauer

Abbildung 4

Dr. Joshua Moir

Abbildung 5

Tanja Bauer-Glück

Liebe Leser*innen,

hier ist sie, die fünfte Ausgabe der Diversity in Recht und Wirtschaft – und damit die erste Ausgabe im zweiten Jahr! Wir freuen uns, dass wir mit unserer Zeitschrift mittlerweile das einjährige Bestehen feiern können. Auf dass noch viele weitere folgen! Denn eines können wir Ihnen garantieren: Wir sind gekommen, um zu bleiben!

Dass das Thema Diversity verbunden mit Diskriminierungsschutz ein daueraktuelles Thema und Politikum ist, erleben wir gerade wieder eindrucksvoll. Während manche gerne bestimmte Rechte nur für ihresgleichen hätten, sieht das die große Mehrheit anders: Hunderttausende Menschen gehen wöchentlich auf die Straßen – in Summe mittlerweile viele Millionen. Denn wir wollen, dass die Zeit nicht zurückgedreht wird, sondern dass wir stattdessen weiter in die Zukunft schreiten und Gleichberechtigung auf allen Ebenen nicht nur eine rechtliche Angelegenheit bleibt, sondern auch von allen Menschen mehr und mehr tatsächlich gelebt wird.

Ich kann und will Sie mit einer kurzen Begebenheit, die mir selbst zum Jahresbeginn in der Nacht auf den 1. Januar widerfahren ist, nicht verschonen: Vor der Elbphilharmonie mitten in Hamburg gegen 3:00 Uhr. Während ich zielstrebig zur U-Bahn ging, brüllte jemand aus einem parkenden Auto: “Schwuchtel werd’ mal ein Mann. Ich zeig dir gleich, was Mann sein bedeutet.” Daraufhin sprang er aus dem Auto, ballte die Fäuste und lief mir Gewalt androhend hinterher. Ich weiß bis heute nicht, ob es mein aufrechter Gang oder die Umhängetasche war, durch die er dachte, mir das Schwulsein ansehen zu können. Ich rief die Polizei, die dann übernahm. Passiert ist letztlich “nichts”. Happy End, happy New Year? Jein. Was bleibt, ist das beklemmende Gefühl, denn natürlich war etwas passiert! Mir wurde eindrucksvoll gezeigt, dass manche Menschen ein Problem mit Vielfalt haben.

Lassen Sie uns etwas gegen diese beklemmenden Gefühle tun, mit denen wir leider immer noch und immer wieder im Alltag konfrontiert sind. Lassen Sie uns weiterhin für Gleichberechtigung und Vielfalt einstehen und täglich dafür arbeiten. Auf ein Neues!

Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre und freuen uns auf ein weiteres Jahr mit Ihnen.

Herzliche Grüße aus der Redaktion

Anna Louisa Wittlich, Dr. Valérie V. Suhr, Christoph O. Hofbauer, Dr. Joshua Moir und Tanja Bauer-Glück

 
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